Wegschauen, ein Armutszeugnis!


Unseren Verein bekam einen Anruf.

Eine Vereinsfreundin rief völlig aufgelöst und unter Tränen an und sagte, sie hätte einen angefahrenen Hund gefunden (sah wie ein übergrosser Spitz/Schäferhund ca. 60 cm in schwarz/weis aus), der wohl schon seit dem Morgen an der Unfallstelle lag.

Am frühen Vormittag war bereits ein Förster vor Ort (der Hund befand sich in Burg/Spreewald ca. 1 min vom Gasthof "Zur Wildbahn" entfernt!!!!) und der Förster teilte wohl, wem auch immer mit, das er den Hund ja nicht erschiessen dürfte und fuhr, OHNE jemanden zu informieren, wieder ab.

Weder die Angestellten des Gasthofes und auch die dort sicher zur genüge vorhandenen Gäste hielten es für nötig, wenigstens die Polizei zu informieren. Das Ordnungsamt hatte gerade Mittagspause und auch sonst fühlte sich niemand im Stande zu helfen.
Der arme Kerl lag mit einem zertrümmerten Hinterteil also wahrscheinlich stundenlang dort und schrie sich die Seele nach Hilfe aus dem Leib - und alle schauten nur zu!!!!!

Nach dem Anruf haben wir Gott sei Dank einen vor Ort ansässigen Tierarzt erreichen können, der umgehend hin fuhr und den Hund erstmal in Narkose legte. Dann wurde er zum Röntgen gebracht und danach an das Tierheim Cottbus übergeben!

Leider erhielten wir dann die Nachricht, dass der arme Kerl seinen Verletzungen erlegen ist.

Vielleicht hätte man ihn retten können, wenn eher reagiert worden wäre?!!!?!!! Weshalb haben alle bei seiner Qual nur zugeschaut???? Wir können es nicht verstehen!!! Leitet diese Nachricht an alle weiter die ihr kennt und vermittelt allen, dass sie ja gar nicht selbst Hand anlegen müssen, aber wenigstens ein Anruf bei der POLIZEI sollte machbar sein! ... und darum, weiterleiten und nicht wegschauen.

Andere können und werden mit Sicherheit helfen!!!