Konsequenter Einsatz der Polizei verhindert weitere Misshandlungen an einem ca. 3-4 Monate altem Stafford!


Wir bekamen einen Anruf von zwei Mädels, die uns unterstützen und auch als Pflegestelle für uns da sind.

Vor wenigen Tagen wurde in einer Spätverkaufsstelle in der Leipziger Eisenbahnstrasse, ein ca. vier Monate alter Welpe, aufs schwerste misshandelt und verstümmelt.

Ihm wurden die Füße zusammen und die Schnauze zugebunden. Dann wurde ihm zur Belustigung aller Anwesenenden der Schwanz abgeschnitten, dies klappte nicht beim ersten mal, deshalb wurde mehrfach angesetzt bis es "vollbracht" war.

Aber nicht das ihr denkt das war es schon. Es war absolute Gefahr im Verzug, denn es stand fest, am Mittwoch sind die Ohren dran.!!!

Auch diese sollten ihm "entfernt" werden.

Wir waren fassungslos und wussten erst gar nicht was wir tun sollten, denn in diesem Stadtviertel von Leipzig, wollen andere "regieren".

So etwas darf , gerade weil es unsere Stadt ist, nicht passieren!!!

Wir haben recherchiert, uns die Finger wund telefoniert um die Zeugen ausfindig zu machen und diese Straftat auch anzuzeigen.

Gott sei Dank waren sie bereit !!!

Mittwoch Mittag haben wir, dank der konkreten Hinweise der Zeugen, mit dem Polizeirevier Südwest telefoniert, bei denen wir uns an dieser Stelle ganz herzlich für die gute und superschnelle Zusammenarbeit bedanken wollen!

Bei einem Treffen mit den Zeugen und der Polizei, wurde der Vorwurf noch einmal bestätigt und die Beamten leiteten sofort die notwendigen Maßnahmen ein.

Der kleine Zwerg konnte gerettet werden und wurde ins Tierheim Leipzig gebracht, weil er sozusagen ein "Beweisstück" ist und noch ärztliche Befunde für einen Bericht erstellt werden müssen. Dafür ist in erster Linie das Tierheim der Stadt Leipzig und das Veterinäramt zuständig. Die sozusagen amtlichen Befunde sind notwendig für eine Anzeige gegen den Besitzer.

Selbstverständlich hätten wir den Hund aufgenommen, ihn tierärztlich versorgt und ihn wieder aufgepäppelt, aber das Tierheim muss !!! alle Einweisungstiere aufnehmen, egal ob sie Kapazität haben oder nicht (dafür wird es auch von der Stadt gestützt), was dann wiederum ein anderes Thema wäre über welches die Stadt einmal nachdenken sollte.

Uns sind Felsblöcke vom Herzen gefallen. Wir wollen gar nicht darüber nachdenken was passiert wäre, hätten die Zeugen sich nicht geäußert und die Zusammenarbeit mit der Polizei nicht so super funktioniert.

Wir wünschen dem Hund von ganzem Herzen alles gute und das er den "Menschen" verzeiht!



Wenn Ihr uns und unsere Arbeit unterstützen möchtet, hilft Euch der folgende Link bestimmt weiter!

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die Tiernothilfe-Leipzig e.V.